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Dampfschiffe, Prachtvillen & Gepflegte Drinks: 10 Tipps Für Vergnügungen Rund Um Die Hamburger Alster

Dampfschiffe, Prachtvillen & gepflegte Drinks: 10 Tipps für Vergnügungen rund um die Hamburger Alster

Ich bezeichne ihn gern als königsblauen Teppich mitten in der „Guten Stube“ Hamburgs: Den See im Herzen der Stadt, der sich Alster nennt, aber eigentlich ein aufgestauter Fluß ist. Historische Dampfer, eine gigantische Fontäne, die sich im Winter verwandelt, gepflegte Drinks mit Aussicht, Prachtvillen oder eine versteckte Passage, die es mit der Winkelgasse aus „Harry Potter“ aufnehmen könnte … Hamburgs See und seine Ufer bergen jede Menge Potenzial für Vergnügungen aller Art. Alster, Moin Amour! 

Frau Elbvilles Postkartenabo Nr. 2 (10/20)

Bevor Ihr diese Tipps lest, hier der Hinweis, dass Ihr Euch am Ende des Beitrags die aktuelle Postkarte herunterladen könnt. Abonnenten des Paket M bekommen die Karte neben dem digitalen Download übrigens ab jetzt nicht nur einmal, sondern in dreifacher Ausführung  „analog“ zugeschickt!

Quelle: Canva Pro

1. Tipp: Mit einem historischen Alsterdampfer fahren!

Leinen los! Ab Anleger 4 am Jungfernstieg könnt Ihr in einer guten Stunde mit der „St. Georg“, dem ältesten noch fahrtüchtigen Dampfschiff Deutschlands (Baujahr 1876), über die Binnen- und Außenalster bis zum Rondeelteich in Winterhude tuckern und wieder zurück. Eine nostalgisch-schöne Tour der Entschleunigung, die noch ein bisschen von der Zeit erzählt, als man tatsächlich noch als Barmbeker mit dem Schiff über die Alster „in die Stadt“ fuhr, weil das der schnellste Weg war … Abfahrten mit der St. Georg erfolgen stündlich zwischen 10:45 – 16:45 ( Website / Google Maps)

Quelle: Canva Pro

Übrigens: Wenn die St. Georg unter der Lombardsbrücke hindurch schippert, solltet ihr an der Südostseite der Brücke auf eine gußeiserne Tür achten: Sie führt in das letzte noch erhaltene „Dampfboot-Wartezimmer“ aus dem 19. Jahrhundert. Leider ist die Tür inzwischen verriegelt. Dafür kommt Ihr an der Krugkoppelbrücke an weiteren historischen Wartehäuschen vorbei, die Ihr auch betreten könnt! 

2. Tipp: Ein Spaziergang mit House Spotting 

Herrschaftliche Villen mit parkartigen Gärten und Blick auf die Außenalster: Zwischen der Alten Rabenstraße und dem Klosterstern verläuft auf zwei Kilometern Länge die „Straße der Millionäre“. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen reiche Hamburger Kaufmannsfamilien hier, ihre Landhäuser und Sommerwohnsitze zu bauen. Auf viele kann man noch heute während eines Spaziergangs einen Blick werfen. So auch auf die  JOOP! Villa, einst Atelier von Firmengründer Wolfgang Joop, heute repräsentativer Sitz der Marke:

 

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Ein weiteres Prachtexemplar ist beispielsweise die „Slomanburg“. In der Doppelvilla, 1848 für Kaufmann Lutteroth und die Reederfamilie Sloman errichtet, befindet sich heute u.a. eine Praxis für medizinische Ästhetik.

 

 

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