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Panorama de luxe: Wo Ihr in Hamburg beste Aussichten habt!

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Städte schaut man sich am besten immer auch von oben an. Die folgende Liste führt Euch an Orte, die für mich zu den größten Highlights von Hamburg zählen. Lasst Euch inspirieren – für so gut wie jeden Anlass ist etwas dabei: für das kleine Picknick oder das nächste Date, die Panorama- Fotosession oder die Verschnaufpause beim Shoppen in der City…  Hier erfahrt ihr alles über wahrhaft erhabene Hamburger Momente! 

TEXT & FOTOS: SUSANNE KRIEG

→ BLOG IN ENGLISH


1. Auf dem Turm der St. Petri Kirche

Lange habe ich die Petri-Kirche ignoriert: Kein Wunder, befindet sie sich doch neben Hamburgs bekanntester Shopping-Meile, der Mönckebergstraße – und wenn man auf ihr ist, hat man ja meist besseres zu tun als sich Kirchen anzuschauen. Ein Fehler! Hamburgs älteste Pfarrkirche besitzt nämlich einen Turm, auf dessen Spitze sich auf 123 Metern die höchste Aussichtsplattform der Stadt befindet. Einziger Haken: Man muss die 544 Stufen zum Ausguck zu Fuß zurücklegen. Und Nervenkitzel verursacht der Aufstieg auch, denn die Treppe gewährt nach innen und durch die Stufen hindurch meist freie Sicht nach unten. Aber es lohnt sich. Der Turm ist weniger besucht als der Michel. Dabei kann der Panoramablick mehr als mithalten! Das Rathaus wirkt von hier oben wie ein majestätisches Märchenschloss. Und je nach Witterung reicht der Blick bis zur Elbe, zur Hafencity und der Elbphilharmonie. Himmlisch!

Kosten: 3 Euro pro Person / Öffnungszeiten: Montag – Samstag 10 – 17 Uhr, Sonntags nach der 10 Uhr Messe bis 16 Uhr.

→  Bei der Petri Kirche 2/ Karte 


2. Himmelsleiter

Schon der Name Himmelsleiter ist ein Highlight! Nur dass die so benannte steile Treppe mit ihren 126 Stufen in Wahrheit natürlich nicht in den Himmel führt, sondern vom Strand auf die Elbchaussee, jener Straße in Hamburg- Othmarschen, die für ihre hohe Dichte an Nobelvillen mit exklusivem Blick auf den Fluß und den Containerhafen bekannt ist. Wer die Himmelsleiter hinunter kommt, betritt unten einen der schönsten Strandabschnitte Övelgönnes, wie sich der Bereich am Fuße des Elbhangs in dieser Gegend nennt. Ein paar Meter weiter trefft Ihr auf die Strandperle, die sich längst von einem Imbiss zum Szenetreff entwickelt hat, in dem es bei Sonne rappelvoll und dennoch gemütlich ist. Links und rechts der Treppe reihen sich hübsche Fischer- und Kapitänshäuschen, die wie aus einer anderen Welt wirken, wenn man sie mit den mondänen Häusern an der Elbchaussee vergleicht. Oben Olymp, unten ein kleines Paradies – für mich ist und bleibt dieser Ort ein Stück Himmel auf Erden. 

→  Elbchaussee / Karte 


3. Stintfang

Auf dem sogenannten Stintfang, einem Hügel oberhalb der S- und U- Bahnstation Landungsbrücken thront eine Jugendherberge mit dem exklusivsten Blick über den Hafen. Doch um die grandiose Aussicht genießen zu können, muss man noch nicht mal Gast der Herberge sein. Zwei Wege führen auf die Aussichtsplattform vor dem Gebäude: Entweder kommt Ihr von der Bahnstation und nehmt den Seitenausgang rechts, von welchem eine Treppe vorbei an Hamburgs einzigem Weinberg hinauf auf den Platz vor der Jugendherberge führt. Oder Ihr nähert Euch von der anderen Seite über den Seewarten-Weg. Dann müsst ihr rechts vorbei an der Jugendherberge – schon seit ihr da. Besonders empfehlenswert: die Abendstunden. Mit einem Bier lassen sich hier die herrlichsten Sonnenuntergänge genießen und ihr könnt wunderbar „vorglühen“ für eine Nacht auf dem Kiez, der nur wenige hundert Meter weiter beginnt.

 Alfred-Wegener-Weg 5 / Karte / Website


4. Steinwerder: Am Alten Elbtunnel

Achtung! Hier ist in den Abendstunden Pärchen-Alarm…  Also, bringt den Liebsten oder die Liebste am besten gleich mit. Zuvor müsst Ihr jedoch einmal durch den Alten Elbtunnel wandern, was ebenfalls ein tolles Erlebnis ist (mehr dazu ein anderes Mal!). Sobald ihr wieder oben an der frischen Luft seid, haltet Ihr Euch links. Direkt neben dem Tunnel-Gebäude verläuft ein kleiner Weg zum Aussichtspunkt. Von hier aus kann man endlich einmal vom anderen Ufer der Elbe auf die Hansestadt blicken. Aber das Knutschen vor lauter Aussicht bitte nicht vergessen!

→  Aussichtspunkt Alter Elbtunnel, Schanzenweg / Karte 


5. Riesenrad auf dem DOM

Drei Mal im Jahr macht er sich auf dem Heiligengeistfeld auf St. Pauli breit: Der Hamburger DOM. Langezeit habe ich ihn gemieden wie die Pest. Inzwischen habe ich mich mit dem wiederkehrenden Spektakel jedoch ein wenig versöhnt. Tatsächlich ziemlich grandios ist zum Beispiel die Aussicht, die man vom Riesenrad hat, dem 60 Meter hohen Wahrzeichen des  DOMs und nach eigenen Aussagen des Betreibers das höchste transportable Riesenrad der Welt. Wie dem auch sei – eine Fahrt damit ist zu empfehlen, auch weil der Blick auf die Masse der Wohnwagen, in denen die Schausteller während des Rummels leben, unglaublich ist. 

→  Heiligengeistfeld / Karte 


6. Le Canard Nouveau

Das Le Canard Noveau an der Elbchaussee gehört zu den bekanntesten Feinschmecker- Adressen in Deutschland. Gegessen habe ich dort noch nicht, zur Speisekarte kann ich also nichts sagen. Dafür habe ich einen anderen Tipp: Wenn man am Gebäude, in dem sich das Restaurant neben einem Architektenbüro befindet, vorbei läuft, kommt man an ein Gebilde, das wie eine Mischung aus Brücke und Balkon aussieht. Von hier hat man einen weiteren wunderschönen Blick auf Wasser, Schiffe und Kräne sowie etwas unterhalb den Museumshafen von Neumühlen.

→  Elbchaussee 139 / Karte 


7. View Point, Hafencity

Was aus der Ferne aussieht wie eine merkwürdige Mischung aus einem orangefarbenen Kran und einem Dinosaurier, ist ebenfalls einen Aufstieg wert! Der Aussichtspunkt oder View Point (13 m) an der Südseite der Baakenhafenbrücke ist ein Muss für alle, die die HafenCity erkunden möchten! Es gibt keinen besseren Ort, um einen 360 °-Blick auf den Bauprozess zu werfen. Dieser Teil der Stadt scheint niemals fertig zu werden. Die Aussichten reichen von Entenwerder über die Elbphilharmonie und von der Veddel bis zur Altstadt. Es gibt im View Point Hinweise auf alle Gebäude und Bereiche, die Ihr von dort sehen könnt.

Wegbeschreibung: Steigt an der (übrigens sehr fotogenen) U-Bahn-Station HafenCity Universität (U4) aus und geht ca. 5 Minuten über die Baakenhafenbrücke. Der Aussichtspunkt befindet sich auf der rechten Seite.

→  Grandeswerderstraße / Karte


8. The Coffee Shop, Innenstadt

Der Coffee Shop in der Poststraße (über der Zara-Filiale) ist ein Café mit Panoramafenstern und einem tollen Blick über den Bleichenfleet. Noch dazu schmeckt der Kaffee hier ganz vorzüglich und hat sich in der Spezialitäten-Kaffee-Szene durchaus einen Namen gemacht.

Öffnungszeiten: Mo. – Fr.  8:00 – 20:00 Uhr;  Sa. 9:00 – 20:00 Uhr; So. 11:00 – 19:00 Uhr

Poststraße 6a / Karte 


9. Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist nicht nur wegen ihres exzellenten Musikprogramms und ihrer modernen, wellenförmigen Architektur einen Besuch wert. Es gibt auch eine öffentliche Aussichtsplattform auf 37 Metern Höhe. Sie bietet rundum einen spektakulären Blick auf die Innenstadt und den Hamburger Hafen. Eine 82 Meter lange, gebogene Rolltreppe führt Euch durch das Gebäude zur Plaza hinauf. Sie ist für jedermann zugänglich und kostenlos. Es kann jedoch viel los sein (hauptsächlich am Wochenende). Um sicher zu gehen, dass Ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt Zugang habt, könnet Ihr einen Tag im voraus online Tickets buchen. In diesem Fall wird jedoch eine Buchungsgebühr von 2,00 € pro Ticket erhoben.

Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 24:00 Uhr.

 

→  Platz der Deutschen Einheit, Karte / Website

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ohne Werbung für ein Hotel machen zu wollen: die Sky Lounge im Hotel Empire Riverside bietet vor allem abends einen atemberaubenden Blick über den ganzen beleuchteten Hamburger Hafen.

    1. Hallo Christian, du scheinst auch ein Kenner zu sein! Ja, die Bar im Hotel Empire Riverside ist toll – und es gibt sogar noch eine zweite Bar, das Clouds, oben in den Tanzenden Türmen an der Reeperbahn.

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